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Unfallkrankenhaus Linz
Anästhesie und Intensivmedizin

Arzt bei einer Behandlung

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Überwachungsstationen im Unfallkrankenhaus Linz

Die Vorgeschichte der Überwachungsstationen im Unfallkrankenhaus Linz begann 1961/62 mit der „Wachstation“ im alten Unfallkrankenhaus am Standort des heutigen Musiktheaters. Ab 1966 gab es dort die Möglichkeit der maschinellen Beatmung und einer kontinuierlichen EKG-Überwachung. Damit erhielt das Unfallkrankenhaus Linz eine der ersten traumatologischen Intensivstationen Europas.

 

Der heutige Intensivbereich besteht aus drei räumlich getrennten Bereichen:

  • Traumatologische Intensivstation (IBS) mit neun Beatmungsbetten   
  • Intermediate Care Unit (IMCU) mit sechs Überwachungsbetten  
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Traumatologische Intensivbettenstation

In neun getrennten Kojen mit Beatmungsmöglichkeit versorgt unser Pflege- und Ärzteteam pro Jahr etwa 250 schwerverletzte Patientinnen und Patienten. Dabei werden moderne apparative und pflegerische Techniken wie Basale Stimulation, Kinästhetik etc. angewendet. Dies ermöglicht einen persönlichen, auf die individuellen Bedürfnisse der Patientin bzw. des Patienten abgestimmten Zugang in Zeiten erhöhter körperlicher wie seelischer Verletzbarkeit. Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und psychologische Betreuung sind weitere Bestandteile des ganzheitlichen Ansatzes.

 

Aufgabe der Intensivmedizin ist es, gefährdete Vitalfunktionen zu unterstützen (temporärer Organersatz). Damit werden dem Körper notwendige Ressourcen für den Selbstheilungsprozess zur Verfügung gestellt. Dies erfordert einen großen menschlichen und technischen Aufwand. So sehr dieser auf den ersten Blick auch erschrecken mag, haben Nachbefragungen nach Intensivaufenthalten ergeben, dass Intensivpatientinnen und -patienten diesen Aufwand als Sicherheit empfinden.

 

Ein besonderes Anliegen ist es uns, während des Intensivaufenthaltes ein gutes kommunikatives Verhältnis zu den Patientinnen und Patienten sowie zu den Angehörigen zu pflegen. Der Belastung aller Beteiligten, besonders in schwierigen Phasen der Therapie, sind wir uns sehr bewusst. Eine gemeinsame positive Haltung ist für den Heilungsverlauf sehr hilfreich.


Besuchszeiten der Intensivstation:

täglich von 14:00 bis 15:00 Uhr und von 17:30 bis 18:30 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung

 

Angehörigenbroschüre Intensivbehandlungsstation (4.5 MB)

Pflege

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Intermediate Care Unit

Unsere Intermediate Care Unit verfügt über sechs Betten in drei Kojen für Patientinnen und Patienten, die hohen Überwachungsbedarf, aber keine unmittelbare Beatmungsnotwendigkeit haben. Insbesondere sind das Patientinnen und Patienten mit vielen Vorerkrankungen, nach schweren Eingriffen oder im hohen Alter.

 

Hier kann auch eine Aufnahme zur Vorbereitung auf einen großen Eingriff erfolgen.

 

Besuchszeiten:      

täglich von 13:00 bis 20:00 Uhr

 

Informationen für Angehörige IMC-Station (199.9 KB)

Pflege