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08.06.2018: Wie die Pflegekräfte im Unfallkrankenhaus Linz mit Wohlbefinden den Heilungsprozess fördern
Schmerzen. Eine fremde Umgebung. Angst und Ungewissheit. 70 Prozent der Patienten im AUVA-Unfallkrankenhaus Linz werden nach einem Unfall völlig unvorbereitet aus dem Alltag gerissen. Die Einlieferung ins Krankenhaus ist eine außergewöhnliche Situation, die viel Sensibilität von den Pflegenden erfordert. Im AUVA-Unfallkrankenhaus Linz arbeitet man unter anderem auch mit wissenschaftlich fundierten Pflegekonzepten, um Patienten Ängste zu nehmen, Vertrauen zu schaffen und Wohlbefinden zu schaffen.

Aromapflege für Wohlbefinden und Entspannung

Der bewusste Einsatz von ätherischen Ölen zur Körper-, Haut- oder Mundpflege fördert Wohlbefinden und Entspannung, stärkt das Immunsystem und verbessert Ruhen und Schlafen. Individuell auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt, unterstützt Aromapflege die Genesung.

 

„Wir binden die Aromapflege ganz selbstverständlich in die tägliche Arbeit ein. Sei es, dass wir eine angenehme Atmosphäre in den Patientenzimmern herstellen oder dass wir ganz gezielt auf Bedürfnisse reagieren, indem wir zum Beispiel mit Einreibungen Verspannungen und Zerrungen erleichtern. Darüber hinaus gibt es Erkrankungen oder Verletzungen, bei denen auch auf ärztliche Anordnung die Therapie mit Aromapflege eingesetzt wird“, weiß UKH-Pflegedienstleiterin Andrea Mitterlehner.

 

Wirkungen und Anwendungen der Düfte sind in einem Handbuch zusammengefasst, das vom Pflegeteam im Haus erstellt wurde. Selbstverständlich werden vor Anwendung Hautverträglichkeitstest durchgeführt und die Patienten sowie ihre Angehörigen über die Aromapflege informiert.

 

 

Nicht nur mit Worten, auch durch Berührung kommunizieren

Basale Stimulation in der Pflege ist der Fachbegriff für ein Pflegekonzept, das professionelles Berühren in den Mittelpunkt stellt.

 

„Berührungen gehören zum pflegerischen Alltag und wir wissen, dass sie beim Berührten Gefühle auslösen. Uns ist es daher wichtig, Patienten ganz gezielt zu berühren und damit eine Form der wortlosen Verständigung zu schaffen“, so Mitterlehner.

 

Im Speziellen heißt das, dass das Pflegeteam die Sinneswahrnehmungen achtet und auch fördert. Hier sind die Angehörigen als wichtige Partner in die Pflege eingebunden. Je mehr Wissen die Pflegekräfte über Vorlieben und Gewohnheiten der Patienten haben (z. B. Geschmack, Musik etc.), umso besser kann eine möglichst vertraute Umgebung geschaffen werden.

 

 

Wissen wird regelmäßig aufgefrischt und vertieft

Damit die Pflegekonzepte erfolgreich angewendet und gegebenenfalls optimiert werden können, finden im UKH Linz regelmäßige Schulungen für das Personal statt.


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