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Chronik

Gründung des Unfallkrankenhauses (UKH) Linz

Das UKH Linz wurde am 5. November 1951 unter der ärztlichen Leitung von Herrn Prof. Dr. Jörg Böhler eröffnet. Das UKH Linz war wahrscheinlich das erste Krankenhaus auf europäischem Festland mit eigenen Intensivkojen zur Brandverletzten-Behandlung und einem eigenen Operationssaal zur Verbrennungsbehandlung mit entsprechenden Klimatisierungs- und Hygieneeinrichtungen.

 

Schon in den ersten Jahren erreichte das UKH Linz internationale Bedeutung, da hier beispielsweise Kurse zur Behandlung von Handverletzungen abgehalten wurden.

 

1970 übernahm Dr. Rudolf Streli die ärztliche Leitung des UKH Linz. Dr. Streli war einer der innovativsten Unfallchirurgen seiner Zeit.   

 

Ab 1986 übernahm Dr. Georg Kukla die ärztliche Leitung des UKH Linz.

 

1988 wurde die Erreichbarkeit des UKH Linz durch die Errichtung eines eigenen Hubschrauberlandeplatzes verbessert. Es kam zur Ausbildung fachspezifischer Schwerpunkte wie der Knie-, Schulter-, Fuß- und Wirbelsäulenchirurgie sowie der Mikrochirurgie und Verbrennungsbehandlung.

 

Im selben Jahr wurde dem medizinischen Fortschritt durch die Errichtung eines Institutes für Anästhesie und Intensivmedizin Rechnung getragen.

 

1989 erfolgte die Installierung eines Computertomographen.

 

2001 übernahm Univ.Doz. Dr. Albert Kröpfl die ärztliche Leitung des UKH Linz.

 

Im Februar 2002 erfolgte der Baubeginn des neuen UKH in der Garnisonstraße.

In diese Phase fiel auch die Umstellung des Notarztwagens NAW 2 auf das Notarzteinsatzfahrzeug NEF 3. Die ärztliche Besetzung erfolgte ab diesem Zeitpunkt in Kooperation mit den Krankenhäusern der Barmherzigen Brüder Linz, dem Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz und dem UKH Linz.

 

Im Juli 2005 erfolgte die Übersiedlung des UKH Linz in das neu errichtete Gebäude in der Garnisonstraße.  

Das „neue“ UKH Linz

Das neue Gebäude wurde in zukunftsweisender Sicht für die Betreuung von mehr als 60.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr geplant und errichtet. Es verfügt über 155 Betten, eine Intensivstation und eine räumlich getrennte Brandverletztenintensivstation mit angeschlossenem Operationssaal und Schockraum.

 

Das UKH Linz wurde zum Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universität Graz und der Medizinischen Privatuniversität Salzburg.

 

Seit 2001 betreibt das mikrochirurgische Team des UKH Linz alternierend mit der unfallchirurgischen Abteilung des Kepler Universitätsklinikums Linz einen Replantationsdienst und gewährleistet so den Einsatz von mikrochirurgischen Operationstechniken rund um die Uhr. Das UKH Linz wurde von der Europäischen Gesellschaft für Handchirurgie als Hand-Trauma-Center akkreditiert.

 

Durch die enge Kooperation mit dem Traumatologischen Forschungsinstitut der AUVA in Wien können umfangreiche Forschungsvorhaben realisiert werden.

 

2009 übernahm ao. Prof. Dr. Stephan Kapral die Leitung des Institutes für Anästhesie und Intensivmedizin im UKH Linz. In Ergänzung zu den etablierten Verfahren wurden neueste Methoden der Regionalanästhesie und der Schmerzbehandlung auf breiter Basis eingeführt.

 

Mit 1. Juli 2014 übernahm Dr. Klaus Katzensteiner die ärztliche Leitung des UKH Linz.